Arnswalde liegt an einer alten Handelsstraße und ging 1233 von polnischen in brandenburgischen
Besitz über, obwohl auch Pommern Ansprüche anmeldete.
Von den 6 Städten der Kreise Arnswalde und Friedeberg (Arnswalde, Driesen, Friedeberg, Neuwedell,
Reetz und Woldenberg) war Arnswalde die am städtischsten geprägte Ortschaft. Arnswalde war auch
die Größte dieser Städte. Im Umland gehörten
etliche Güter zur Stadtgemeinde. Auch waren zahlreiche Industrie-Betriebe wie
eine Maschinenfabrik, eine Gasanstalt und eine Zuckerfabrik in Arnswalde ansässig. Arnswalde erhielt
schon Anfang des 20. Jahrhunderts eine Wasserleitung mit Wasserturm.
Da Arnswalde von den Nazis zur zu verteidigenden Festung erklärt wurde, wurde es im Februar
1945 zu etwa 75 % zerstört, weshalb das heutige Choszczno anders aussieht als früher. Im
Jahr 1939 lebten in Arnswalde rund 14.000 Einwohner (meist evangelisch) in xxx Haushalten.