Friedeberg (Neumark)   —  Informationen khd
Stand:  25.10.2012   (44. Ed.)  –  File: WBG/Fbg/Friedeberg.html



Friedeberg Diese Seite ist Teil eines Woldenberg-Reports. Woldenberg – heute das polnische Dobiegniew – war bis 1945 eine kleine Stadt in der Neumark (Nm), dem damals östlichsten Teil der Mark Brandenburg. Zwar wurde zum 1. Oktober 1938 der Landkreis Friedeberg/Nm mit Woldenberg der Provinz Pommern (Pm) zugeschlagen, dennoch fühlten sich die Einwohner weiterhin als Neumärker. Seit 1945 gehört Woldenberg/Pm zu Polen. [Geschichte Woldenbergs]

   
  F r i e d e b e r g
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Auf dieser Seite wird derzeit ein alter Stadtplan der Kreisstadt Friedeberg (heute: Strzelce Krajenskie) sowie das zugehörige Straßen- Verzeichnis präsentiert. Weitere Informationen sollen folgen. (xxx = das folgt demnächst).

I n d e x :


Friedeberg — Die Stadt


      Friedeberg/Nm -- Markt mit Denkmal
^   Friedeberg/Nm – Marktplatz mit Denkmal. [Vergrößerung] [Stadtplan]   (Repro: 2011 – khd)
      Die Stadt Friedeberg ging einst als Mitgift bei der Verehelichung einer polnischen Prinzessin mit einem Askanier- Markgrafensohn 1260 in brandenburgischen Besitz über. Die Stadt wurde Sitz eines Hof- und Mannsgerichts für die Neumark sowie Mittelpunkt der Region, die 1337 etwas 40 Dörfer umfaßte. Durch die Urbarmachung des Netzebruches im 18. Jahrhundert vergrößerte sich die Feldmark der Stadt deutlich.

      In der am Rande des Netzebruchs liegenden Kreisstadt Friedeberg waren um 1900 alle Behörden des Kreises Friedeberg angesiedelt, was eine Menge an Arbeitsplätzen bedeutete. Es gab aber auch einige Industriebetriebe, wie eine Pantoffel-Fabrik und eine Großfleischerei. Die wirtschaftliche Hauptrolle spielten aber die Land- und Forstwirtschaft.

      Friedeberg wurde Ende Januar 1945 zu etwa 80 % von der Roten Armee (ohne Kampfhandlungen mutwillig) zerstört, weshalb im heutigen Strzelce Krajenskie nur noch wenige alte Gebäude aus Friedeberger Zeiten vorhanden sind.

      Im Jahr 1939 lebten in Friedeberg 5.918 Einwohner (meist evangelisch) in 1.867 Haushalten. Die Stadt war damit etwa gleich groß wie Driesen. 2011 ist die Stadt stark gewachsen und hat ihr
725-jähriges Bestehen gefeiert.


Friedeberg — Stadtplan von um 1940


Friedeberg-Stadtplan von 1940
^   Diese Plan-Skizze des Stadtkerns von Friedeberg von um 1940 wurde von einer Leserin eingesandt (geneue Quelle unbekannt). Nachträglich in Rot eingezeichnet wurde der Verlauf der alten Stadtmauer, von der Teile noch heute in Strzelce Krajenskie erhalten sind. Der Plan ist nicht genordet. Der Plan enthält Hausnummern. Im Vergleich zu den Angaben im Einwohner-Verzeichnis von 1924 sind aber einige Diskrepanzen aufgefallen.   (Grafik auf Repro: 2010 – khd)

Durch Klicken auf den Plan wird in einem neuen Fenster die vergrößerte Darstellung angezeigt (0,3 MByte). Inzwischen gibt es nun auch einen Plan des gesamten Stadtgebiets von Friedeberg/Nm, den K. Richter nach 1945 gezeichnet hat, wobei die Bedeutung der im Plan eingetragenen Nummern nicht überliefert ist: [Gesamtplan von Friedeberg/Nm] (0,7 MByte)

[Neueres Luftfoto] [Straßen-Verzeichnis] [Umgebung von Friedeberg]

Erläuterungen: (Rote Nummern im Plan)

  1 = Ev. Marienkirche.
  2 = Rathaus am Markt.
  3 = Mühlentor.
  4 = Woldenberger Straße in Richtung Woldenberg.
  5 = Landsberger Straße in Richtung Landsberg/Warthe.
  6 = Badeanstalt am Obersee.
  7 = Schützenplatz.
  8 = Postamt an der Richtstraße Nr. 1.
  9 = Kreissparkasse.
10 = Finanzamt.

   


11 = Kaiser-Wilhelm-Platz.
12 = Volksschule.
13 = Gärtnereien.
14 = Molkerei.
15 = Plantage.
16 = Städtisches Gymnasium, Nordumstraße.
17 = Zum Bhf. der Nebenbahn zum Ostbahnhof.
18 = (muß noch geklärt werden).
19 = Verlagshaus Mehnert („Friedeberger Kreisblatt“).
20 = „Friedeberger Lichtspiele“ (Kino).
   





Friedeberg — Straßen-Verzeichnis von 1940


In der folgende Liste sind die Namen der Friedeberger Straßen und der Wohnplätze angegeben. Bei den Wohnplätzen handelt es sich meist um Dörfer oder Einzelanwesen in der Umgebung Friedebergs. (Stand: 1940)

Zugelinkt wurde jeweils – soweit vorhanden – ein typisches Foto. Die mit einem * versehenen Straßen sind im Plan des Stadtkerns von 1940 eingezeichnet. Inzwischen gibt es auch ein Einwohner-Verzeichnis Friedebergs von 1924.


Straßen   Wohnplätze
  • Altkarberstraße.
  • Am Markt. *
  • Am Mühlenfließ.
  • Am Mühlentor. *
  • Am Neuen Tor. *
  • An der Nordmauer. *
  • Baderstraße. *
  • Bahnweg.
  • Brauer Gasse. *
  • Brenkenhoffstraße. *
  • Büssowerstraße.
  • Fabrikengasse. *
  • Fastgasse. *
  • Feldstraße. *
  • Fürstenstraße. *
  • Gartenstraße. *
  • Gartenwall. *
  • Gärtnereiweg.
  • Grasweg.
  • Heyderstraße. *
  • Jubikengasse.
  • Kaiserstraße. *
  • Kaiser-Wilhelm-Platz. *
  • Landsbergerstraße. *
  • Lazarettgasse. *
  • Lindenweg.
  • Mansfelderstraße.
  • Marktstraße. *
  • Mittelgasse. *
  • Nord-Umstraße. *
  • Ostmauer. *
  • Ost-Umstraße. *
  • Petersiliengasse. *
  • Richtstraße. *
  • Saarstraße.
  • Schulstraße. *
  • Schützenwall. *
  • Seeweg. *
  • Seminarstraße.
  • Stadthofstraße. *
  • Südmauer. *
  • Süd-Umstraße. *
  • Turmstraße. *
  • Unterwall. *
  • Voigteiwall. *
  • Wasserwall. *
  • Westmauer. *
  • West-Umstraße. *
  • Wildenower Weg.
  • Woldenberger Straße. *
  • Wolfsdammerstraße.
  • Ziegelweg.
  • Bachmannshof (Gut).
  • Buschmühle.
  • Feldmark.
  • Gartenwall.
  • Hintermühle.
  • Kupferbrück (Mühle).
  • Mittelmühle (Mühle).
  • Ostbahnhof.
  • Stadtforst.
  • Vogtei (Gut).
  • Waldschenke.
  • Walkmühle (Mühle).
  • Wiesen.
  • Zanzhammer.
  • Zeitlow (Dorf).


Friedeberg — Wichtige Verweise (Links)


Im Rahmen dieser Woldenberg/Neumark-Präsentation werden wesentliche Verweise (Links) auf der Seite „Neumark-References“ gesammelt. Einige interessante Links, die Friedeberg und Umgebung betreffen, sollen aber an dieser Stelle wiederholt werden.




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