1) 
Diese Seite enthält
polnische Sonderzeichen. Nicht mit allen Browsern auf den
unterschiedlichsten Computer-Plattformen (Windows-PC, MacOS, Linux, Unix) werden diese korrekt
angezeigt. Von Seiten dieses Web-Services wurde aber alles getan, daß möglichst viele
Browser diese Sonderzeichen korrekt anzeigen. Dazu gehörte auch, daß auf dieser Seite
nicht ein META-Tag mit der Angabe CHARSET=utf-8 angegeben worden ist.
Damit können viele installierte Browser noch immer nichts anfangen. Gewählt wurde
deshalb zunächst: CHARSET=latin-2.
Auf Ihrem Computer
muß aber zumindest der Font (Schriftsatz) Helvetica CE
installiert sein. Wichtig ist dieses CE (Character-Set European), denn nur solche
CE-Fonts enthalten u. a. die polnischen Sonderzeichen. Es ist aber unbedingt notwendig, daß
der Nutzer seinen Browser richtig einstellt. So darf in den Browser-Einstellungen die in der
Webseite programmierte Schriftanzeige
nicht überschrieben werden.
2) 
Im August 1944 soll der Reichsführer-SS Heinrich Himmler gefordert haben, daß alle
polnischen Gefangenen im OfLag-IIC in Konzentrationslager verlegt und dort getötet werden
sollen. Noch am 18.1.1945 ersuchte Himmler in einem geheimen Schreiben an Reichsaußenminister
Ribbentrop, daß man den Offizier-Status der Polen aufheben solle. Aber der schnelle
Vorstoß der Roten Armee verhinderte die Ermordung der Polen.
3) 
Die (folgende) Beschreibung basiert auf polnischen Texten von CZESLAW RYBICKI Die letzten Tage
des Lagers und Evakuierung aus dem Sammelwerk Oflag II C Woldenberg (Ksiazka i
Wiedza [Buch und Wissen], Warschau, 1984) sowie von JAN OLESIK Oflag II C Woldenberg
(Ed. Ministerium zur Nationalverteidigung, Warschau, 1988). Ergänzt wurden sie durch neuere
Erkenntnisse aus verschiedenen Quellen.
4) 
Hier steckt eine Ungenauigkeit im polnischen Text, denn der Ort Woitfick in der Nähe des
Plöne-Sees liegt bereits etwas nördlich des Dorfs Kossin.
5) 
Vermutlich standen in Friedeberg auch gar nicht genügend Eisenbahn-Waggons zum Abtransport
Tausender Gefangener bereit.
6) 
Aus anderen Berichten wissen wir, daß russische Panzerspitzen bereits am späten
Abend des 28. Januar 1945 Berlinchen erreichten und dort den Flüchtlingstreck aus Woldenberg
überrollten.
7) 
Die handschriftlichen Tagebuch-Aufzeichnungen befanden sich hinten in einem kleinen
Briefmarken-Katalog, den der Philatelie-Club im OfLag-IIC herausgegeben hatte. Eine deutsche
Übersetzung veröffentlichte Dr. Manfred G. Heber, Herausgeber von
www.lagerpost.info, bereits
vor einiger Zeit.
8) 
Zur Nazi-Zeit wurde dieser Ort mit ck geschrieben also Fischbeck.
9) 
Zur Querung der Oder wurden ganz offensichtlich die Autobahnbrücken der sogenannten
Bäderautobahn genutzt, denn das nächste Quartier befand sich beim Dorf Kurow
an der Westseite der Oder.
Ein Leser aus Polen teilte Anfang Januar 2013 mit, daß sein Großvater bei diesem
Evakuierungsmarsch von Woldenberg nach Westen dabei war. In seinen Memoiren schrieb dieser,
daß zur Oderquerung die Ostoderbrücke benutzt worden sei. Das muß aber
kein Widerspruch sein, denn im Zuge der Autobahn gab es 2 Oderbrücken eine über
die östliche und eine über die westliche Oder.
[
Karte der Gegend]
10) 
Der Verstoß der Roten Armee konzentrierte sich in dieser Kriegs-Phase zunächst auf das
Erreichen der Oder in der Gegend von Küstrin. Erst Wochen später stießen die
sowjetischen Panzerverbände in Richtung Stettin und Ostsee vor.
11) 
E-Mail-Mitteilung von Wojtek Steifer vom 5.1.2013, dessen Großvater den Namen Hoppe in seinen
Erinnerungen aufgeschrieben hat.