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Woldenberg Die Nordseite der Kirche zu Kaisers Zeiten um 1905. Davor auf dem großen
Marktplatz das Denkmal auch zu Ehren der im Frankreich-Krieg 1870/71 Gefallenen. Das Denkmal ist
vom Preußischen Adler gekrönt.
Die Inschrift des Krieger-Denkmals ist offensichtlich nicht vollständig überliefert.
Das Denkmal existiert noch heute (2009), aber die alte Inschrift ist entfernt worden.
[Foto vom neuen Standort]
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[Zur Markt-Seite]
(Repro: 2009 khd) |
Das Woldenberger Kriegerdenkmal wurde 1894 mitten vor der Kirche auf dem Marktplatz aufgestellt, wie
das vorstehende Foto zeigt. Es war von einem Metallzaun umgeben. Die Spitze des Denkmals
krönte der preußische Adler. Am Sockel waren die Namen der Woldenberger Gefallenen
eingemeißelt gewesen.
Später aber noch vor 1933 wurde der Standort vom Marktplatz in die Nähe des
Turms der Marien- Kirche verlagert. Warum und wann das geschah ist unklar. Vermutlich brauchte man
Platz auf dem Marktplatz. Dieses
alte Foto zeigt das Denkmal am neuen Standort, wo es allerdings
verändert noch heute (2012) in Dobiegniew, dem früheren Woldenberg, steht.
In einem
Reisebericht von
1968 berichtet der Heimatforscher Dr. Martin Schenk, daß das Denkmal noch am alten Platz
(neben dem Kirchturm) stehe, aber die Inschriften weggemeißelt worden seien. Außerdem
sei der preußische Bronze-Adler nach 1945 durch ein Kreuz ersetzt worden.
Auf neueren Fotos aus Dobiegniew, wie
dieses Beispiel zeigt, ist zu erkennen, daß inzwischen zumindest das Kreuz
durch eine Figur (Skulptur?) ersetzt worden ist. Über deren Bedeutung in Polen ist derzeit
nichts bekannt. Auf dem früheren Marktplatz, heute dem Pl. Starca, stehen heute
außerdem zwei polnische Denkmale das
Freiheits-Denkmal mit dem großen Schwert und seit etwa 2010 das
Denkmal für die polnischen
Gefangenen im
Woldenberger
Offizierslager (OfLag IIC).